Ab Montag, 23. März 2026, beginnt die Nordseeheilbad Borkum GmbH mit einer Horizontalbohrung zur Sicherstellung der Seewasserversorgung. Die Arbeiten dieser Infrastrukturmaßnahme verlaufen von der Werkstatt Strand- und Liegenschaften in der Von-Frese-Straße bis zur Buhne 24 auf Höhe der „Heimlichen Liebe“.
Mit der neuen Seewasserleitung wird auf die zunehmenden Veränderungen im Küstenbereich reagiert. Ziel ist es, die Seewasserentnahme langfristig stabil und unabhängig von den Veränderungen im Küstenbereich zu gewährleisten. Die bestehende Entnahmestelle unterhalb des Gezeitenlands ist zunehmend von Versandung betroffen und kann die Versorgung nicht mehr dauerhaft sicherstellen.
Die 260 Meter lange Leitung wird unterhalb der Dünen und der Promenade verlegt. Dieses Verfahren ermöglicht eine Umsetzung ohne Eingriffe an der Oberfläche.
Nach erfolgreichem Abschluss der Bohrung ist der Bau eines Pumpenhauses in der Von-Frese-Straße auf dem Gelände der Strandmeisterei vorgesehen. Von dort wird das Seewasser in das bestehende Leitungssystem eingespeist und zur Aufbereitung in das Kesselhaus in der Bubertstraße transportiert.
„Eine stabile Seewasserversorgung ist Grundlage für den Gesundheitsstandort Borkum“, sagt Tourismusdirektorin Pia Hosemann. „Mit der neuen Lösung stellen wir uns langfristig auf veränderte Bedingungen an der Küste ein.“
Die Arbeiten sollen so koordiniert werden, dass sie vor Beginn der Lärmschutzverordnung abgeschlossen sind.
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