Bereits zum 10. Mal sind Gäste sowie Insulanerinnen und Insulaner eingeladen, gemeinsam für saubere Strände und den Schutz der Nordsee aktiv zu werden. Am Samstag, 19. September um 11.00 Uhr startet auf Borkum die Müllsammelaktion „FLENS StrandGut 10.0“ anlässlich des International Coastal Cleanup Day.
Gestartet wird am Strand vor dem Musikpavillon sowie am Südstrand beim Parkplatz Randzelstraße. Mitglieder des Freundeskreises Nordsee Aquarium e.V. geben an beiden Treffpunkten Müllsäcke sowie Caps und Taschen für die Aktion aus. Anschließend können die Helferinnen und Helfer den Strand vom Nordstrand bis zum Deckwerk ablaufen und dabei zurückgelassenen und angeschwemmten Müll einsammeln.
Unterstützt wird die Aktion von der Flensburger Brauerei und dem Freundeskreis Nordsee Aquarium e.V.
Nach getaner Arbeit wartet am Nordsee Aquarium eine Erfrischung: Alle Teilnehmenden können sich dort ein Kaltgetränk der Flensburger Brauerei abholen. Neben weiteren Getränken steht auch alkoholfreie Küstenlimo bereit.
Zusätzlich bietet die Nordseeheilbad Borkum GmbH am 19. September allen Müllsammelnden einen freien Eintritt ins Nordsee Aquarium an, damit sie sich anschauen können, welchen Lebewesen sie mit dem Aufsammeln des Mülls geholfen haben.
Gesammelter Plastikmüll kann zudem in der Bye Bye Plastic-App eingetragen werden. Damit ist eine Teilnahme an einem Gewinnspiel möglich, bei dem insgesamt zehn Preise vergeben werden.
„Die FLENS StrandGut Aktion ist eine gute Möglichkeit, um auf die Müllproblematik an den Stränden und in den Meeren hinzuweisen und bei jedem eine Sensibilität für dieses wichtige Thema zu wecken“, sagt Tourismusdirektorin Pia Hosemann.
Die Aktion gehört zur weltweiten Aktion zur Küstenreinigung, dem International Coastal Cleanup Day. 1986 rief die Umweltschutzorganisation Ocean Conservancy an der Westküste der USA erstmals zur gemeinsamen Küstenreinigung auf. Seitdem werden Jahr für Jahr Tonnen von Müll von Freiwilligen an den Küsten der Welt gesammelt.
75% des Meeresmülls besteht aus Kunststoff. Auf jedem Quadratmeter Meeresoberfläche treiben inzwischen bis zu 18.000 Plastikstücke, 90% des Meeresmülls sinken auf den Meeresboden. Erschreckende Zahlen und schrecklich für die Lebewesen der Ozeane: Wale, Robben verfangen sich in Fischernetzresten und ertrinken, Vogel fressen Plastikteile und verhungern wegen verstopfter Verdauungsapparate. Mikroplastik und Giftstoffe, die bei der Zersetzung des Plastiks ins Meer gelangen, belasten auch unsere Nahrung.
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