Der Wirtschaftsplan 2026 der Nordseeheilbad Borkum GmbH ist dem Aufsichtsrat in seiner letzten Sitzung vorgestellt worden und erhielt ein klares, positives Votum.
Der Geschäftsführung der NBG ist es wichtig, dass der Wirtschaftsplan 2026 mit einer höheren Transparenz, klaren strategischen Linien und einer neuen Struktur nachvollziehbarer als in den Vorjahren wird. Um dies zu erreichen. wurden die Planungen in drei übergeordnete Themengebiete unterteilt, die die langfristigen strategischen Schwerpunkte des Unternehmens abbilden:
- Investition & Entwicklung
- Sanierung & Instandhaltung
- Attraktivierung & touristische Weiterentwicklung.
Im Bereich Tourismus werden beispielsweise 8 Prozent der Ausgaben in Attraktivierung und 26 Prozent in Investition & Entwicklung investiert. Hier liegt der Schwerpunkt mit 67 Prozent bei Sanierung & Instandhaltung der bereits bestehenden Anlagen, um den in den vergangenen Jahren entstandenen Sanierungsstau schrittweise abzubauen und gleichzeitig die infrastrukturelle Basis des touristischen Angebots langfristig zu sichern. Als eine Leitinvestition ist im Tourismus die Nachnutzung der Erdgeschossfläche in der Goethestraße 1 angedacht. Eine mögliche Idee ist die Entwicklung einer neuen Tourist-Information Borkum als zentrales Willkommenszentrum der Insel – ein moderner, offener und barrierefreier Ort, der Gäste inspiriert, informiert und zum Entdecken einlädt.
Beim Themengebiet Verkehr liegt mit 91 Prozent der Fokus auf Sanierung – hier geht es vor allem um die bestehenden Hafenanlagen. Eine Leitinvestition hier ist die Ertüchtigung der Dalbenanlagen, um die Betriebssicherheit und Belastbarkeit der Hafeninfrastruktur langfristig zu gewährleisten – vor allem in den Wintermonaten, die durch starkes Hochwasser und Sturmfluten besonders gefährdet sind.
Der Schwerpunkt der Ausgaben im Bereich der Versorgung liegt mit 68 Prozent auf der Sanierung bestehender Versorgungsnetze und -anlagen. Im Fokus steht dabei der Netzausbau, um eine höhere Leistungsfähigkeit und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
NBG-Geschäftsführer Axel Held betont: „In der Energieversorgung steht die NBG vor einer umfassenden Transformation hin zu einer zukunftsgerichteten, emissionsarmen Wärme und Stromversorgung der Insel.“ Diese Umstellung ist mit hohen Investitionsvolumina verbunden, zugleich jedoch ein zentraler Bestandteil der nachhaltigen Entwicklungsstrategie für Borkum als Lebens- und Wirtschaftsstandort.
„Ziel ist es, die Investitionstätigkeit der NBG künftig transparenter zu strukturieren und die eingesetzten Mittel gezielt im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung zu steuern“, ergänzt NBG-Geschäftsführer Raphael Warnecke. So soll sich das Nordseeheilbad Borkum nachhaltig, zukunftsfähig und attraktiv weiterentwickeln
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