Pressemitteilung – Schrittweise Betriebsfortführung

NBG macht sich fit für die Saison | 9. Juni 2020


Über die Pfingsttage durfte sich die Nordseeheilbad Borkum GmbH in diesem Jahr erstmals über eine im Rahmen der Corona-Verordnung spürbar gefüllte Insel freuen. Die Wochen, in denen der touristische Betrieb aufgrund des Lockdowns der Insel und den dadurch vollständig ausgebliebenen Einnahmen vorübergehend still stand, sind damit endlich vorbei. Mit der nunmehr im Zwei-Wochen-Rhythmus aktualisierten Verordnungen werden stufenweise Lockerungen für die Nutzung von Infrastrukturen ermöglicht. Die NBG arbeitet nach Kräften daran, diese in die Öffnung der touristischen Infrastrukturen umzusetzen. „Wir versuchen den Gästen, die sich derzeit auf der Insel aufhalten, die größtmögliche Angebotspalette bereitzustellen. Das Hochfahren unserer zahlreichen Angebote benötigt allerdings auch etwas Zeit. Wir tun hier unser bestmöglichstes“, erklärt Göran Sell, Geschäftsführer der NBG.

Das Gezeitenland durfte schon vor einigen Wochen wieder mit physiotherapeutischen Behandlungen starten und konnte das Angebot unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregelungen nunmehr um den Fitness- und Kursbereich erweitern. Kurse finden zunächst ausschließlich „an Land“ und wegen der Abstandsvorschriften in den größeren Räumlichkeiten von Tennishalle, Kulturinsel und im Außenbereich des Erlebnisbades statt. Die Sauna und auch das Bad müssen vorerst noch geschlossen bleiben. Die Öffnung von Hallenbädern ist zwar seit Montag grundsätzlich wieder erlaubt. Nach der Phase der Schließung bedarf es jedoch der Erteilung von Genehmigungen für die Wiedereröffnung. „Zunächst benötigen wir die Freigabe des Gesundheitsamtes für die erforderliche Wasserqualität im Bade- und Brauchwasser, dessen Ergebnisse nach Beprobung erst in bis zu 14 Tagen eintreffen können. Wir planen daher momentan mit einer Öffnung zum Anfang der Sommerferien, also Ende Juni. Auch dann werden wir bei einer weiterhin bestehenden Auslastungsobergrenze und dadurch fehlenden Einnahmen, den Regelbetrieb mit voller Personalstärke finanziell noch nicht stemmen und daher nur reduziert, aber dennoch bedarfsgerecht öffnen.“, so Sell. „Für den Saunabetrieb fehlen noch klare Aussagen seitens des Landes.“ Auch in der Physiotherapie muss das Gezeitenland deutliche Einbußen hinnehmen. Aufgrund bestehender Hygieneverordnungen konnte bis dato nur ein Bruchteil der sonst üblichen Behandlungen durchgeführt werden. Wellness-Anwendungen dürfen noch gar nicht angeboten werden.

In puncto Veranstaltungen, insbesondere „Musik & Meer“, müssen sich alle Beteiligten weiterhin in Geduld üben. Nach der aktuellen Corona-Verordnung sind Outdoor-Veranstaltungen möglich, aber nur dann, wenn sie in einem eingezäunten Gelände stattfinden mit maximal 250 sitzenden Personen, von denen die Daten zu erheben sind. Grundlage für die Personenanzahl ist die Promenadengröße bzw. der Veranstaltungsradius. Göran Sell: „Diese Voraussetzungen können wir auf der Promenade derzeit nicht schaffen. Wir hoffen aber, dass die nächste Corona-Verordnung entsprechende Lockerungen vorsieht, so dass wir am 23. Juni starten dürfen.“ Veranstaltungen in geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere in der Kulturinsel, sind ebenfalls aktuell nicht gestattet.

Die Tourist Information hat hingegen ihre Öffnungszeiten ausgeweitet. Neben den normalen Öffnungszeiten montags bis freitags von 10.00 bis 13.00 Uhr, ist sie ab jetzt auch von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Zusätzlich ist bis zu den Ferien jeden Samstag von 10.00 bis 13.00 Uhr der Counter besetzt. Telefonisch ist die Tourist Information von 08.30 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. Die Gästebeitragskasse ist Montag bis Freitag weiterhin von 10.00 bis 13.00 Uhr vor Ort.

Nachdem die Abteilung der Strand und Liegenschaften der NBG zuletzt die DLRG-Stationen, das Beachvolleyballfeld am Südstrand sowie einige Strandaufräumarbeiten hergestellt hat, wurden nun auch die letzten Bänke in Richtung Südstrand vom Sand befreit. Am FKK Strand wird zu Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen ein bewachter Badebetrieb möglich sein.

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